Singabende, jetzt Singen online

Offene Singe – Abende: jetzt online- Singen montags 

Wegen der Kontaktbeschränkungen finden unsere Singeabende jetzt online statt.  Bei Interesse bitte Kontakt mit mir aufnehmen. Ich schicke Euch dann den Link für unsere Zoom Konferenz zu. Offener Abend: Beginn des Singens: 19 Uhr, technische Probe, damit alles klappt, ab 18h30, auf Spendenbasis : "8€ müssen, mehr dürfen" 

Aufgrund der Corona Pandemie:

ab dem 21.12. bis auf Weiteres jeden Montag Abend, außerdem: 

vom 22.12.20 – 10.1.21 Singen wie im Himmel täglich 19-20 h 
 
In meiner Einladung zum Silvester-Online-Singen schrieb ich: Kontakt und Singen online per Video-Meeting sind auf alle Fälle besser als deren Alternative, die da ist: Kein Kontakt und kein Singen. 
 
Nun lässt mich in diesem Zusammenhang eine Idee seit Tagen schon nicht mehr los. Und ich möchte gerne den Hintergrund, aus der sie geboren wurde, umschreiben. Zum einen:  Zu Zeiten des ersten Lockdown im März las ich über Igor Levit, dem bekannten russisch-deutschen Pianisten. Er streamte im März via Twitter,  zu Zeiten des ersten Lockdown und des großen Schocks ob der Pandemie, seine Hauskonzerte live ins Netz. Über 50 an der Zahl an fortlaufenden 50 Tagen. Und Zehntausende folgten ihm, hörten ihm zu, begleiteten ihn bei seinen einsamen Auftritten im Wohnzimmer und genossen seine außergewöhnliche Kunst. Eine Musik, um die Einsamkeit auf beiden Seiten zu lindern, den Raum zu weiten und zu überschreiten. Ich war beeindruckt - was für eine faszinierende Idee. 
 
Zum anderen: viele religiöse und spirituelle Traditionen weisen darauf hin, wie wichtig eine kontinuierliche, tägliche Übung für die Praxis ist. Zumal in schweren Zeiten. Rituale, die wiederkehrende Versenkung in Singen, Stille, Meditation, ins Lauschen, das Zu-Sich-Zurückkehren und In–Sich-Hineinhören können gerade in diesen Zeiten helfen. Auf diese Türen des Wachstums werden wir durch die jetzt erneut notwendig gewordenen Kontakt-beschränkungen wieder hingewiesen.
 
Ein Drittes: unser Silvesterseminar  fand ja immer inmitten der Rauhnächte statt. Die Beschäftigung und das Eintauchen in den spirituellen und inhaltlichen Horizont dieser zwölf heiligen Nächte „zwischen den Jahren“ (und weiter darüber hinaus bis zum 6. Januar) haben uns über die letzten Jahre begleitet. Diese Zeit gestaltet sich durch die jetzigen besonderen Bedingungen nun noch einmal in intensiver Weise. Daher habe ich in einem neuen Reader zusammengetragen, welche Geheimnisse jede Nacht in sich birgt. Und was sie für den jeweiligen Monat des kommenden Jahres bedeuten kann. Wir wissen, wie wichtig ein Traumtagebuch in dieser Zeit ist. Und wie wir uns persönlich an dieses Thema annähern und es vertiefen können. Den Reader lasse ich Euch gerne zukommen, wenn Ihr diese Zeit mit mir teilen mögt. 
 
Am 21.12. ist Wintersonnenwende. Am 21.12. ist kalendarischer Winteranfang. Am 21.12.  erleben wir den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Ab dem 22. Dezember  wer-den die Tage wieder länger. Mit der Wintersonnenwende kommt die Wende zum Licht hin, Tag für Tag, langsam, stetig, verlässlich. „Dans nos obscurités…“ Ein guter Zeitpunkt, mit dem täglichen Singen zu beginnen. Am 21.12.20  gibt es das traditionelle Montagssingen von 19-21h. Ab dem 22.12.20 dann lade ich dazu ein, bis zum Ende des  voraussichtlichen Lockdowns am 10. 1. 21  täglich eine Stunde von 19- 20 Uhr mit mir online  per Zoom zu singen. 
 
Wir werden zuerst unseren Körper lockern und unsere Stimme aufwärmen. Dann leise und laute Lieder singen oder auch nur summen, Bekanntes und vielleicht auch Unbekanntes aus unserem Repertoire: Indianisches, Christliches, Mantren mit hinduistischem Hintergrund, Buddhistisches, Gospel, Sufi - Songs, die gesungenen Gebete aus Taizé, Zeilen aus dem aramäischen Vater-Unser, des ABWUN,  (bitte dafür die kurze Textfassung bei mir anfordern, dann erlernt es sich rasch) und vieles mehr. Ich möchte für diese Stunde kein festes, vor-gegebenes Programm planen. Ich möchte hier dem Moment und meiner Intuition für das Feld folgen. Wir werden für eine Weile gemeinsam meditieren und der klingenden Stille lauschen.  Die Dauer eines Zoom- Meetings ist nicht mehr wie früher auf 40 Minuten begrenzt. Es wird also keine Unterbrechungen mehr geben, dazu  habe ich ein Abo bei Zoom erworben.  
 
Diese Einladung geht an alle, die Interesse an solch einem Projekt haben. Jede tägliche Stunde steht für sich, Ihr könnt einmal dabei sein oder mehrmals,  könnt  von Tag zu  Tag hüpfen oder kontinuierlich teilnehmen. Unser Liederschatz reicht für Wochen ;-) Unabhängig davon,  ob sich Singende eingewählt haben oder keine, ich werde den Raum täglich für dieses Angebot öffnen. Auch Weihnachten, auch an meinem Geburtstag ;-) Was ich von Euch brauche, ist Eure E-Mail-Adresse, spätestens bis 1 Stunde vor dem Meeting. Damit ich Euch den Link zum Einwählen schicken kann. Und, damit ich Euch Bescheid geben kann, wenn das Singen ausnahmsweise einmal ausfallen muss, aus welchem Grund auch immer. Obacht: An allen Montagen in der Zeit vom 22.12.20 – 10.1.21 findet ein „normales Montagssingen“ statt. Bitte sich dort mit dem entsprechenden Link einwählen. Zu Silvester findet statt dieses täglichen Singens  unser  Silvestersingen von 16 - 20h statt. Der Link für dieses tägliche Singen wird immer derselbe sein. Wer sich mit Zoom noch nicht auskennt, dem/der schicke ich gerne meine Bedienungsanleitung zu. 
 
Eine Vergütung geschieht auf Spendenbasis. Wenn ich schreibe: „Bitte gebt, was Euch unser Singen wert ist und Ihr geben könnt“, wird mir oft zurückgemeldet, dass manch Einem/Einer  solch eine Einschätzung schwer fällt. Also gebe ich als einen Anhaltspunkt  5 €  pro Tag an. Es kann natürlich gerne mehr oder auch weniger sein. Auf dass wir uns aus der Enge des Einge-lockten erheben wie freie AdlerInnen und Adler. Ah heya, heee, Ah heya hooo…….    
 

Offene Abende sonst montags 19 h in der Thomaskirche Köln, Lentstr.1, 50670 Köln, www.thomaschristuskirche-koeln.de Wenn wir uns irgendwann wieder persönlich in der Kirche treffen können, hier die geplanten Termine für die Thomaskirche. Nach dem derzeitigen Stand (15.12.20) hoffentlich Anfang/ Mitte März zum Singen im Rosengarten ;-) : 18.1., 25.1., 1.2.1.2.,15.2.,22.2.,1.3.,8.3.,22.3.,12.4.,19.4.,26.4.,3.5.,10.5.,17.5.,31.5., 14.6.,21.6.2021

Kölner Nacht der spirituellen Lieder mit Dieter Wienand & Team

Wann eine solche Veranstaltung wieder stattfinden kann, ist momentan noch nicht abzusehen. An dieser Stelle wird dann aktuell darüber informiert. 

Es freute uns besonders, daß wir im Januar 2020 als Gäste wieder die Nonnen und Mönche des Europäischen Institutes für Angewandten Buddhismus des Zen Meisters Thich Nhat Hanh aus Waldbröl begrüßen durften. Sie haben mit uns Lieder ihrer Tradition gesungen und uns an ihrer spirituellen Praxis teilhaben lassen.Der Erlös der Veranstaltung ging an das buddhistische Zentrumin Waldbröl und an den Hospizdienst der evang.Kirche Köln.

Ev. Thomaskirche, Lentstr.1, 50670 Köln
empfohlener Wertschätzungbeitrag: ab 10€

Wenn ich sing

Wenn ich sing,
vergisst sich,
manchmal,
ganz ohne Absicht,
mein Ich.

Wie leicht fällt es
dann dem Herzen ,
Ja zu sagen
zu mir,
zu Dir,
zum Wir.

Augen dürfen nun ruh´n,
der Mund,
er muss nicht sprechen.
Im Klang allein getragen sein
macht Türen auf und Tore.

Begegnen kann ich hier,
auf sanfte Art und Weise-
ein Lächeln zaubernd,
das zur Stille führt.
Zum Glück.

Wo gehen die Stimmen hin,
sind sie gesungen?
Wo kommen sie her,
sind sie noch nicht erklungen?

Aufs Hören eingelassen im Innen wie im Außen,
nähren sie, von nah und fern,
meine Seele.

Dieter Wienand

Dieter Wienand
 

Das Gedicht wurde in einer früheren Fassung  in Alwine Deege´s Buch "Singe, bis Deine Seele tanzt" veröffentlicht. Da ich es jetzt schon häufiger im Netz gefunden habe, - freundlicherweise mit meinem Namen als Verfasser-, bitte ich darum, dass auch die Quelle angegeben wird. Denn das Buch verdient es, gekauft  zu werden.

Singe, bis deine Seele tanzt
Die Nacht der spirituellen Lieder

244 Seiten, mit 44 Abbildungen, kartoniert, 21 cm
1. Auflage 2009
Santiago Verlag, Goch,
ISBN / Code: 978-3-937212-30-2